Kommunaler Klärschlamm wird zum Problem. Durch verschiedene Gesetzesänderungen, die nach und nach in Kraft getreten sind oder noch in Kraft treten werden, werden die Möglichkeiten zur Klärschlammentsorgung stark eingeschränkt. Für dieses Problem hat die GWE ein Lösungskonzept erarbeitet.

 
  • Koalitionsvertrag 18. Legislaturperiode, 27.11.2013„Wir werden die Klärschlammaufbringung zu Düngezwecken beenden und Phosphor und andere Nährstoffe zurückgewinnen.“
  • Änderung der Schadstoffgrenzwerte aus der DüMV (ab 01.01.2015): Aufbringungsverbot für ca. 20 – 25% der niedersächsischen Klärschlämme2

 

  • Verbot Synthetische Polymere (ab 01.01.2017): Ausbringung nur, wenn sämtliche Bestandteile und das Endprodukt sich zu mind. 20 % in 2 Jahren abbauen à zur Zeit nicht möglich und betrifft bis zu 90% aller Anlagen 3.
  • Aussagen der DWA geben sogar Werte zwischen 90-99% aller Kläranlagen in Deutschland an.
 
  • Unbekannte Risiken durch landwirtschaftliche Aufbringung: Medikamentenrückstände und Mikroplastik 2                                                           
  • Ausbringung auf Felder ab 01.01.2017 nicht mehr möglich.

 

 

 Die Lösung: Das GWE-Konzept

 

  • Die Klärschlammverbrennung als Alternative zur landwirtschaftlichen Verwertung  

  • Im Rahmen der Klärschlammverwertung gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Neben der landwirtschaftlichen Verwertung ist die Verbrennung des Klärschlammes eine gute Alternative. Eine ressourcenschonende Klärschlammverbrennung gilt dabei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung oftmals als vorzuziehen, da sie ökologisch verantwortlicher ist. Die Monoverbrennung ist der Mitverbrennung immer vorzuziehen, da nur bei der Monoverbrennung der Phosphor aus der Asche zurückgewonnen werden kann.

 

  • Das GWE-Konzept

  • Für eine erfolgreiche ökologische Klärschlammverbrennung werden die Schlämme in der Regel zunächst entwässert und getrocknet. Das Resultat der Verbrennung, die auch thermische Verwertung genannt wird, soll es dabei sein, Synergieeffekte zu nutzen und die Verbrennung zum Beispiel im Rahmen der Stromerzeugung oder der Zementproduktion einzusetzen. Die GWE nutzt die gewonnene Energie zur Eigenstromversorgung der Anlage.

     

  • Vorteile der Verbrennung von Klärschlämmen mit dem GWE-Konzept
  • Energieautarke Fahrweise durch Nutzung von Eigenstrom
  • Geruchsneutral
  • Sichere Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte
  • Option auf Phosphorrückgewinnung aus Asche
  • Schonung natürlicher Ressourcen durch die Nutzung und Rückgewinnung von organischen Wertstoffen

 

  • Als Projektentwickler bieten wir Ihnen den vollen Service:
  • Standortbeschaffung
  • Vermittlung von Klärschlamm-Partnern
  • Klärung der Finanzierung
  • Genehmigung für Ihre Anlage
  • Planung Ihrer Anlage